In diesem Newsletter räume ich mit den häufigsten Missverständnissen auf und zeige dir, wie LinkedIn wirklich funktioniert.
Die größten Missverständnisse über Personal Branding und wie du sie vermeidest
Personal Branding wird viel diskutiert, aber selten wirklich verstanden. Für viele klingt es nach einem Trend, den man mitmacht, weil alle davon sprechen. In der Praxis hat Personal Branding jedoch nichts mit Selbstdarstellung zu tun. Es ist ein Prozess, der Klarheit schafft und Orientierung bietet. Wenn du weißt, wie du wirken willst, wirst du sichtbarer und eindrucksvoller, ohne dass du dich verstellen musst.
Die meisten Missverständnisse entstehen, weil Personal Branding oft falsch kommuniziert wird. Man hört, dass man laut sein muss, jeden Tag posten muss oder erst sichtbar werden darf, wenn alles perfekt ist. Genau das Gegenteil ist der Fall. Eine starke Personal Brand baut sich aus Haltung, Wiedererkennbarkeit und Konsistenz auf. Nicht aus Perfektion und auch nicht aus Lautstärke.
Ich zeige dir die Missverständnisse, die dir am meisten im Weg stehen und wie du sie auflösen kannst.
Missverständnis eins
Du musst jeden Tag posten
Viele Menschen haben das Gefühl, dass Personal Branding große Mengen an Content erfordert. Das stimmt nicht. Die Menschen erinnern sich nicht, wie oft du postest. Sie erinnern sich daran, wie klar du bist. Ein einziger Beitrag, der zeigt, wie du denkst, kann mehr Wirkung entfalten als zehn beliebige Posts, die nichts über dich aussagen.
Was zählt, ist die Wiedererkennbarkeit deiner Gedanken, deiner Haltung und deiner Perspektive auf dein Thema. Wenn du Klarheit hast, entsteht Konsistenz ganz von selbst. Du musst nicht viel posten. Du musst nur zeigen, was dich ausmacht.
Missverständnis zwei
Personal Branding ist Selbstdarstellung
Viele denken, dass Personal Branding bedeutet, sich selbst zu inszenieren. Dabei geht es in Wirklichkeit darum, sichtbar zu machen, was bereits da ist. Deine Werte. Deine Kompetenz. Deine Art zu arbeiten. Du baust kein künstliches Bild auf. Du machst das, was dich ausmacht, zugänglich und greifbar.
Menschen entscheiden nicht aufgrund deiner Inszenierung, ob sie dir vertrauen. Sie entscheiden aufgrund deiner Authentizität. Und die entsteht durch Klarheit, nicht durch Perfektion.
Missverständnis drei
Du brauchst alles perfekt, bevor du sichtbar wirst
Viele starten nie, weil sie glauben, dass sie zuerst ein fertiges Branding, ein Corporate Design oder einen perfekt ausgearbeiteten Positionierungsprozess brauchen. Das hält dich nur auf. Personal Branding entsteht durch Handeln. Du kannst nicht herausfinden, was wirklich zu dir passt, wenn du nicht in die Sichtbarkeit gehst.
Die Wahrheit ist: Die besten Marken entstehen im Prozess. Du wirst klarer, indem du deine Gedanken teilst, Feedback bekommst und dich beobachtest. Sichtbarkeit ist kein Endergebnis. Sichtbarkeit ist Werkzeug.
Missverständnis vier
Personal Branding funktioniert nur, wenn du laut bist
Es wirkt manchmal so, als würden nur laute Stimmen sichtbar. Doch die stärksten Personal Brands sind oft ruhig und präzise. Sie wirken, weil sie inhaltlich klar sind. Eine ruhige Marke kann sehr viel stärker sein als eine laute Marke. Sie bleibt im Kopf, weil sie nicht versucht zu gefallen. Sie wirkt, weil sie echt bleibt.
Du musst nicht extrovertiert sein, um sichtbar zu werden. Du musst nur klar sein.
Eine starke Personal Brand entsteht nie über Nacht. Sie entsteht durch die Summe kleiner Entscheidungen. Was du teilst, was du nicht teilst, wie du sprichst, wie du denkst und welche Haltung du nach außen trägst. Du kannst heute beginnen und du musst dafür nicht alles wissen. Fang mit einem Gedanken an und beobachte, was passiert.
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